8. Norddeutscher HallenCup – Erste Mannschaft in Finalrunde – Zweite ist ausgeschieden

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Fahren nach Hamburg: v.l. Coach Eckhard Schwier, Hanh Nguyen, Frank Günther, Jennifer Schüler, Marc Bouwers, Shemsedin „Jimmy“ Berisha und Erik Groote

Erwartungsgemäß wurde das Bundesligateam des Boule-Verein Ibbenbüren in der Zwischenrunde des 8. Norddeutschen HallenCup in seiner Gruppe Erster und zog damit in die Finalrunde ein. Diese findet am 20.2.16 in Hamburg statt.
Ganz so glatt lief es dann doch nicht. Die Ibbenbürener konnten nur mit 6 SpielerInnen antreten (5 fehlten). Damit entfiel die Möglichkeit des Auswechselns. Zusätzlich mussten zwei Neue integriert werden, was gut gelang.
Gleich in der ersten Begegnung ging es gegen den stärksten Mitkonkurrenten Osnabrück 1. Der war gut aufgestellt und hochmotiviert. Die beiden Tripletten wurden zwar gewonnen, eine davon aber nur hauchdünn mit 13:12. In der folgenden Doublette-Runde musste nur noch ein Spiel zum Sieg gewonnen werden. Die Osnabrücker kämpften verbissen um jeden Punkt. Erik und Neuzugang Mark Bouwers führten schon 10:5. Dann ging es ganz schnell und sie verloren noch 10:13. In der anderen Partie lagen Hanh und Jimmy fast aussichtslos 1:10 zurück, kämpften sich aber noch auf 9:10 heran um dann doch zu verlieren. Allein Jennifer Schüler, ebenfalls ein Neuzugang, und Frank gewannen das noch nötige Spiel. Sie lagen schon 3:8 zurück ehe sie aufdrehten und 13:8 gewannen Die beiden anderen Begegnungen gegen Wiedensahl und Bad Nenndorf wurden dann klar mit 4:1 und 5:0 gewonnen. Damit wurde der Bundesligist mit 3:0 Siegen, 12:3 gewonnenen Spielen und +67 Differenzpunkten (alle anderen Teams hatten ein negatives Verhältnis) Gruppenerster und qualifizierte sich für die Finalrunde.
Frank: „Aufgrund unserer Personalsituation witterten unsere Gegner Morgenluft und hängten sich voll rein, um die Sensation zu schaffen. Wir mussten alles geben. Ich war am Ende des Tages ganz schön geschafft.“
Die 2. Mannschaft des BVI kämpfte am gleichen Tag in Schüttorf um den Einzug in die Finalrunde des B-Turniers. Mit 2:1 Siegen belegte sie am Ende punktgleich hinter Bielefeld und vor Schüttorf 1 den 2. Platz. Die Anzahl der gewonnen Spiele gab den Ausschlag. Damit war Bielefeld für die Endrunde qualifiziert. Zwischen Ibbenbüren und Schüttorf ging es noch knapper zu. Punkte und Spiele gleich, nur 25 Differenzpunkte trennten die beiden Mannschaften.

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dpv 1 gewinnt Kaderturnier

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2 starke Teams (v.l.) Philipp Niermann, Peter Scholten, Hermann Streise, Sascha Löh, Mahmut Tufan, Marco Lonken (Foto: Bernd Lubitz)

Am 16.1.16 fand das Kaderturnier (3:3)des Petanque-Verbandes NRW in der Boulehallle Düsseldorf statt. Es diente der Vorbereitung der Spitzenspieler aus Nordrhein-Westfalen auf den Länderpokal. Der dpv war mit 2 Mannschaften vertreten. Nach sechs Spielen siegte Team dpv 1 mit Mahmut Tufan, Sascha Löh und Hermann Streise mit 13:12 gegen Philipp Niermann, Peter Scholten und Marco Lonken.

Die Vorrunde schloss das Team dpv 1 mit 2:1 Siegen ab und kam damit noch in das A-Turnier. Die beiden folgenden Spiele konnten gewonnen werden. Es wurde auf hohem Niveau gespielt, mehrfach die Sau ins Aus geschossen. Im Finale traf man wieder auf Philipp, Peter und Marco, gegen die man in der Vorrunde verloren hatte. Beim Stand von 9:5 für dpv 1 ließ die Schussleistung von Hermann nach. Der Gegner konnte ausgleichen und übernahm mit 9:12 sogar die Führung. Es wurde gedreht. Hermann legte vor: 10:12. Letzte Aufnahme: Er legt die erste Kugel. NRW verbessert zweimal. Sascha Löh entfernt die Kugeln ebenso sicher. Dann verlegt NRW die nächsten drei. Mit der letzten Kugel schließlich schießt Marco Lonken dann die an eins liegende weg. Das dpv-Team hat noch drei auf der Hand und muss alle bringen, um zu gewinnen. Auf ca. 8,50m gilt es etwa 50 cm zu verbessern. Es klappt. Erstes Spiel 12:13 verloren, jetzt 13:12-Sieg für die Kaderspieler des Deutschen Petanque Verbandes.

Hermann Streise: „Wir haben das ganze Turnier hindurch offensiv gespielt. Ich habe konstant gut geschossen. Im Finale ging mir dann leider die Luft aus und ich bin auf die Legerposition gewechselt. Sascha mit seinen Sauschüssen war super.“

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