Archiv der Kategorie: Meisterschaften

Hallen-Tet-a-Tet Düsseldorf: Hermann Streise Vizemeister

Am Sonntag, den 28.1.18 wurde in der Düsseldorfer Boulehalle die NRW-Hallenmeisterschaft Tete-a-tete ausgetragen. Fünf Spieler des BVI hatten sich in den Vorturnieren für die Finalrunde qualifiziert. Mit 5:1-Siegen war Hermann Streise am erfolgreichsten und wurde Vizemeister. Die Meisterschaft sicherte sich Robin Stentenbach (Bad Godesberg), der alle Spiele gewinnen konnte. Glückwunsch!
Im 4. Spiel trafen die beiden aufeinander. Es wurde das zu erwartende Kampfspiel, in dem Robin Stentenbach aufgrund seines konstant guten Legens bis auf 7:12 davonzog. Danach Zeitspiel. Hermann musste in den verbleibenden 2 Aufnahmen 6 Punkte machen, um zu gewinnen oder 5, um eine Entscheidungsaufnahme zu erzwingen. Er setzte alles auf eine Karte und spielte „Royal“. Es gelang fast: Zwei Punkte zum 9:12. Letzte Aufnahme für 3 Punkte zum Ausgleich. Hermann befand sich aber in der taktisch ungünstigeren Position: Er musste vorlegen und Robin konnte 2 Punkte abgeben und musste nur versuchen, durch Schießen ein 3er-Päckchen zu verhindern. Bei seiner Klasse war das zu erwarten. Robin war erfolgreich und machte sogar die 13. Das Resümee von Hermann Streise: „Für mich ist Winterpause, d.h. ich trainiere nicht so viel. Von 12 Spielen des Wochenendes 10 (HallenCup plus LM, d. Red.) gewonnen. Ich bin daher mit meinem Abschneiden zufrieden.“ Bruno Absalon errang Platz 10 und Alexander Streise kam auf Rang 16, beide mit 4:2-Siegen. Florian Börger (2:4) wurde 36ster und Mario Göbel (1:5) 47ster.

HallenCup-Zwischenrunde: BVI Gruppenerster!

Am Samstag, den 27.1.18 fanden die letzten Begegnungen der Zwischenrunde des Norddeutschen HallenCups statt. Das Bundesligateam des BVI setzte sich in der Boulehalle Osnabrück souverän mit Siegen gegen Klack Osnabrück, PC Jever und TuSG Wiedensahl durch und wurde Gruppenerster. Dabei erwiesen sich die Osnabrücker erwartungsgemäß als härtester Gegner. Sie kämpften um jeden Punkt und unterlagen oft nur knapp. Das 5:0 für Ibbenbüren spiegelt daher nicht die Spielstärke der Osnabrücker wider. Gegen Jever (4:1) und Wiedensahl (5:0) setzte sich der Bundesligist ebenfalls recht deutlich durch. Als Gruppenerster hatte sich Ibbenbüren 1 für die Finalrunde in Berlin qualifiziert. Aus finanziellen Gründen verzichtete das Team allerdings auf eine Teilnahme. Als Deutscher Meister spielt der Bundesligist dieses Jahr den EuroCup. Die damit verbundenen hohen Kosten für Fahrt und Übernachtung führten zu dieser Entscheidung. Ibbenbüren 2 hatte sich in der Zwischenrunde des B-Turniers ebenfalls mit 3:0-Siegen für dessen Finalrunde in Erlte qualifiziert.

Jennifer Schüler holt Titel – Deutscher Meister

Deutsche Meisterschaft der Frauen in Horb

Quelle: IVZ/ Jan Kappelhoff. IBBENBÜREN. Bei der Deutschen Boule-Meisterschaft der Frauen am vergangenen Wochenende in Horb (Baden-Württemberg) siegte die Ibbenbürener Bundesligaspielerin Jennifer Schüler mit ihren Partnerinnen Susanne Fleckenstein und Dominique Probst aus Bayern mit 13:8 gegen Annet Sturz, Natascha Denzinger und Anita-Dolores Barthelemy aus Baden-Württemberg. Das Team hatte sich erst spät verabredet und wurde vom Landesverband Bayern (die Mehrheit der Mannschaft gehört diesem Verband an) als Bay 1 für die DM gesetzt. Aufgrund der in der Vergangenheit gezeigten Leistungen gehörte es von Anfang an zum Favoritenkreis.

 

Auf dem Weg ins Finale wurden die drei dieser Rolle gerecht. Im ersten Spiel wurde es nach einer 12:1-Führung zwar noch einmal eng, ehe der Sieg zum 13:9 gelang. Die folgenden Spiele wurden allesamt klar gewonnen (13:4, 13:4, 13:4, 13:6). Das Halbfinale verlief ähnlich wie das Anfangsspiel. Nach 9:0 und 11:3 für Bay 1 kam der Gegner wieder auf 9 heran, ehe die 13 erzielt wurde.

Im Finale trafen dann mit Bay 1 und BaWü 4 zwei Teams aufeinander, deren Spielerinnen zusammen schon zwölf Titel errungen hatten. Anfangs sah es nach einem leichten Spiel für Bay 1 aus: 6:0 und 7:1 lauteten die Zwischenstände. Dann machte die Mannschaft des Landesverbandes Baden-Württemberg das Spiel wieder spannend. Nach einem Positionstausch erkämpften sie sich durch gutes Legen Punkt um Punkt und kamen über 8:4 bis auf 11:8 heran. In dieser Phase traf Jennifer Schüler nicht mehr so gut. In der vorletzten Aufnahme konnte Anita-Dolores Barthelemy vom Team BaWü 4 die drohende Niederlage noch abwenden, indem sie die Zielkugel ins Aus schoss.

In der letzten Aufnahme hatte Jennifer Schüler die Chance, mit ihrer letzten Kugel die 13 zu legen. Sie behielt die Nerven und sorgte so für den 13:8-Sieg und die Deutsche Meisterschaft. Die BVI-Spielerin war naturgemäß überglücklich: „Wir haben gut harmoniert und sind in kritischen Phasen ruhig geblieben. Durch unsere Favoritenrolle war ein kleiner Druck da. Aber der Bundesligatitel hat gepusht, hat mich mitgerissen. Ein toller Saisonabschluss.“