Archiv der Kategorie: Bundesliga

Bundesliga: Ibbenbüren auf Platz 7

Foto: hinten v.l.: Max Görgen, Hermann Streise, Mathias Künnecke, Niels
Schön, Alexander Streise vorne v.l.: Shemsedin (Jimmy) Berisha,
Samoelina (Sam) Famonjena, Jenny Schüler, Maurice Förster

Der Bouleverein Ibbenbüren trat am 23./24.4.,ersten und zweiten Bundesliga-Spieltag, stark geschwächt in der Gruppe Nord in der Halle Düsseldorf an. Coach Eckhard Schwier, Neuzugang Regina Schwier und Stammspieler Frank Günther fielen kurzfristig aufgrund von Coronainfektionen aus. Zusätzlich war auch Neuzugang Kati Kuipers erkrankt. Für Jenny Schüler als einzige verbliebene Frau war das Wochnende somit ein echter Härtetest, musste sie doch alle 10 Mixte-Begegnungen durchspielen. Sie hielt dem Druck stand und spielte bravourös. Mathias Künnecke coachte das Team. 

Die erste Begegnung am Samstag gegen den Vorjahresdritten BC Mechenhard verlor der BVI knapp mit 2:3. Danach siegten die Ibbenbürener klar mit 4:1 gegen den Aufsteiger BF Niedernberg. Die letzte Partie des Samstags gegen den Lübecker Bouleclub, ebenfalls aufgestiegen, begann erfolgreich: Beide Tripletten wurden mit 13:12 und 13:5 gewonnen: 2:0-Führung. Nur eine Doublette von dreien musste noch gewonnen werden. Aber mit 11:13, 5:13 und 10:13 gingen alle verloren, der schon sicher geglaubte Sieg war dahin. Alle waren mächtig abgenervt. Die beiden Begegnungen am Sonntag gewann Ibbenbüren dann: Der Zehlendorfer SV wurde mit 3:2 besiegt und gegen den Aufsteiger BC Cassel gab es ein klares 5:0.

Mit 3:2 Siegen belegt der BVI nach dem Saisonauftakt den siebten Tabellenplatz. Ungeschlagen mit jeweils 5:0 Punkten führen die beiden letztjährigen Erstplatzierten Düsseldorf sur place und der PC Burggarten Horb die Tabelle an.

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BUNDESLIGA: SIebter Platz für Ibbenbüren

Die 1. Mannschaft des Boulevereins Ibbenbüren belegte in der Bundesliga den 7. Platz.Hinten (v.l.): Frank Günther, Nils Schön, Alexander Streise, Mathias Künnecke, Petra Seehausen. Vorne (v.l.): Max Görgen, Shemsedin Berisha, Jennifer Schüler, Maurice Förster, Hermann Streise. | Foto: privat

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IVZ: Mathis Schulz spielt künftig mit Adler auf dem Trikot

Mathis Schulz spielt künftig in der Jugend-Nationalmannschaft des Deutschen Pétanque-Verbands. Anfang März wurde das Ausnahmetalent aus Ibbenbüren in den Kader der 15- bis 18-Jährigen aufgenommen – mit zwölf Jahren.

Im Boule macht ihm so schnell keiner etwas vor: Mathis Schulz ist im Kugelsport seinem Alter weit voraus. Schon mit neun Jahren spielte der Ibbenbürener mit Sondergenehmigung bei den Erwachsenen und gerade hat der inzwischen Zwölfjährige sportlich wieder ein paar Jahre übersprungen. Mathis ist in die Jugendnationalmannschaft des Deutschen Pétanque-Verbands aufgenommen worden – obwohl das Mindestalter dort eigentlich bei 15 Jahren liegt. Doch für Mathis machte Bundestrainer Martin Kuball jetzt eine Ausnahme.

Schon früh hatte der Verband ein Auge auf den Sportler aus Ibbenbüren geworfen, wie Mathis‘ Vater Mario Göbel berichtet. Als es nun im vergangenen Herbst um eine erste Sichtung für den Jugendkader in Essen ging, durfte Mathis sich präsentieren. Die zweite Sichtung wurde ihm in Aussicht gestellt, wenn er entsprechende Leistungen zeige.

Auswahl auch per Video

Da Trainings oder Wettkämpfe zurzeit wegen Corona, aber auch wegen des Winterwetters nicht stattfinden, erhielt Mathis Aufgaben per Video, die er mit seinen Kugeln lösen sollte. Dafür trainierte der Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums überwiegend auf ebenen Waldwegen, denn auch die Boule-Bahnen waren bis vor Kurzem für den Sport gesperrt. Dabei galt es dann zum Beispiel, von drei nebeneinander liegenden Kugeln die mittlere zu treffen – alles Übungen, die Mathis schon aus dem Training kannte. Er ist froh, im Ibbenbürener Boule-Verein die nötige Unterstützung unter anderem durch die Bundesliga-Mannschaft zu bekommen.

Das, was sie über Video sahen, überzeugte die Trainer offenbar, sodass der Ibbenbürener Anfang März nach Gersweiler bei Saarbrücken reiste. Dort galt es erneut, Trainingsübungen und Spiele zu absolvieren. Eine Woche später teilte Bundestrainer Martin Kuball in einer Videokonferenz mit, dass Mathis in den achtköpfigen Kader der Jungen aufgenommen ist.

Zum Training ins Saarland

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Ich war schon ganz schön aufgeregt“, gibt Mathis zu. Anschließend freute er sich natürlich. Und die Vorfreude, auf das, was da nun kommt, hält an. Da sind zum einen Turniere im Ausland, beginnend mit der Europameisterschaft, die im Herbst in Spanien stattfinden soll und für die vier der acht Kader-Spieler nominiert werden. Zum anderen sind da Trainingseinheiten, für die Mathis mit seinem Freund Luca Jörris mit dem Zug nach Saarbrücken reist. Und schließlich kam per Post gerade die komplette Nationalmannschafts-Ausstattung des Verbands an – samt Trikot, Jacke und Kugeln.

Erste Kontakte zu den älteren Teamkollegen hat Mathis inzwischen schon geknüpft. „Das bringt ja nichts, wenn die anderen ihn nicht akzeptieren würden“, stimmt der Vater dem Trainer zu. Das aber scheint kein Problem zu sein, sodass der junge Boule-Spieler sich jetzt schon sehr auf das nächste Training in Saarbrücken freut.

Mit Pokerface

Zig Turniere hat Mathis schon gespielt, viele davon gegen Erwachsene. Wenn die merkten, dass sie dem deutlich jüngeren Kontrahenten nicht das Wasser reichen konnten, ging manchen die Hutschnur hoch. Grinsend gibt Mathis zu, dass es ihm mehr Spaß mache, gegen Erwachsene zu gewinnen. Er trainiert für solche Situationen nicht nur seine Wurf- und Schießtechnik, sondern auch sein Pokerface. Die Taktik: Cool und gelassen das Spiel angehen. Denn beim Boule geht es immer auch um Taktik, darum den Gegenspieler einzuschätzen. „Man muss immer konzentriert bleiben“, sagt Mathis. Mit Spielern, die er kenne, sei das gar nicht so einfach. Schließlich macht der Sport auch Spaß.

Mathis darf sich nun berechtigte Hoffnung auf die großen Turniere machen, die im Ausland auch mal mit mehreren Tausend Euro Preisgeld dotiert sind. Bislang endete die Reise für den Ibbenbürener oft vor dem Finale, beispielsweise bei den Deutschen Meisterschaften, wo er in den Qualifikationen mit den Erwachsenen antrat, dann aber altersbedingt nicht weiterspielen durfte.

Künftig wird ihm das mit der Jugend-Nationalmannschaft nicht mehr passieren – dann startet er sogar mit dem Adler auf dem Trikot.

Foto/ Bericht : Linda Braunschweig / IVZ vom 8.4.2021.

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Bundesliga : bericht der Mannschaft vom 2. Spieltag

Ende Mai war der 2. Bundesliga Spieltag in Mühlheim an der Ruhr.
Die 1.Partie gewannen wir gegen die Aufsteiger Tromm mit 5:0. Die 2.Partie verloren wir knapp gegen Herxheim mit 2:3. Die letzte Partie verloren wir gegen Saarbrücken mit 1:4.

Der letzte Spieltag findet Anfang September in Denzlingen statt.

Bis dann,
Eure 1. Mannschaft des BV Ibbenbüren

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„Wir haben die Liga gerockt“

Boule: Erstmals Deutsche Meisterschaft gesichert

aus IVZ 4.9.17 von Stefan Daviter

„Wir haben die Liga gerockt!“ Hermann Streise vom Bundesliga-Team des Boulevereins Ibbenbüren war auch am Tag nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft noch euphorisch. „Uns hatte keiner auf dem Schirm.“ Dennoch holte der BVI am Sonntag in Herxheim (Rheinland Pfalz) erstmals den DM-Titel.

Foto: privat

 Das BVI-Team mit Pokal und Meisterschaftsschale. Hinten (v.l.): Mark Bouwers, Bruno Absalon, Erik Groote, Shemsedin Berisha, Frank Günther, Mathias Künnecke. Vorne: Jennifer Schüler und Hermann Streise. Es fehlen Alexander Streise und Trainer Eckard Schwier.

Das BVI-Team mit Pokal und Meisterschaftsschale. Hinten (v.l.): Mark Bouwers, Bruno Absalon, Erik Groote, Shemsedin Berisha, Frank Günther, Mathias Künnecke. Vorne: Jennifer Schüler und Hermann Streise. Es fehlen Alexander Streise und Trainer Eckard Schwier.

Letzten Endes war es der 3:2-Sieg im letzten Spiel gegen PCB Horb, der die Meisterschaft für den BVI bedeutete, da BF Malsch gleichzeitig mit 3:2 gegen den bis dato amtierenden Deutschen Meister VFPS Osterholz gewann. Am Ende hatten die Ibbenbürener mit neun Siegen aus elf Spielen einen Sieg mehr auf dem Konto als Osterholz, der BC Niedersalbach und Malsch. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatten Erik Groote und Shemsedin Berisha. „Die beiden haben am konstantesten gespielt und die entscheidenden Punkte gemacht“, so Hermann Streise.

Den Moment, in dem die Ibbenbürener ihren Matchball gegen Horb verwandelten, bekam Hermann Streise nur akustisch mit. Der Grund: Er befand sich gerade bei der Dopingkontrolle. „Ich habe nur den Jubel gehört und nicht gewusst, wer jubelt“, so der BVI-Spieler. Sein Bruder Alexander war hautnah dabei: „Nach dem Matchball sind alle aufs Feld gerannt und lagen sich in den Armen. Das war schon ein cooles Gefühl.“ Und auch die neutralen Zuschauer in Herxheim spendeten lange Beifall. „Wahrscheinlich, weil wir der Underdog waren“, vermutete Hermann Streise.

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