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Meisterschaft muss noch ein bisschen bekannter werden

Sechs Mannschaften trafen sich bei einer Stadtmeisterschaft, zu der der Boule-Verein Ibbenbüren eingeladen hatte. Erkenntnis: Das Turnier muss noch bekannter werden. Es siegte das Team „Die Lübzer Jungs“.

Das Team „Lübzer Jungs“, das sind (v.l. ) Jens Krambrökers, Bernward Vosseberg und Udo Hoffmeier. | Foto: Bouleverein

Die „Lübzer Jungs“ führten schlussendlich die Tabelle mit 4:1 Siegen und 54:35 Spielpunkten an. Auf dem zweiten und dritten Platz landeten mit jeweils 3:2 Siegen die Teams „Kugel Los“ und die „Optimisten“.

Nicht der Beach, sondern der Bouleplatz des Boule-Vereins Ibbenbüren an der Werthmühlenstraße war am Samstag Schauplatz der ersten Boule-Stadtmeisterschaft. Bei bestem Wetter und mit viel guter Laune gingen die Teams – ausnahmslos waren hier nur Amateure zugelassen – an den Start und lieferten sich einen spannenden Wettkampf um die drei vom Verein gestifteten Pokale.

Etwas enttäuscht von der Resonanz zeigte sich Mario Göbel, zuständig für die Jugendarbeit des Boule-Vereins. Nur sechs Teams waren bei der Erstauflage der Stadtmeisterschaften dabei; die allerdings fanden es offenbar gut: „Die Mannschaften, die da sind, sind begeistert“, so Göbel. Ganz so negativ sieht es Hauptorganisator Manfred Krönke nicht. Schließlich habe es auch am Beach mal klein angefangen, außerdem hätten ihm etliche Boule-Amateure signalisiert, dass die Planung zu kurzfristig gewesen sei und sie schon anderweitig geplant hätten – beim nächsten Mal (und eine Neuauflage wird es, so Krönke, im nächsten Jahr auf jeden Fall geben) werde man einfach langfristiger planen.

Auch setze er auf persönliche Kontakte: „Das sind alles Leute, die ich zu 80 Prozent kenne. Die sind auch am Beach“, erzählt der Organisator über die Teilnehmer der ersten Stadtmeisterschaft. Daher hoffe er, dass sich die Sache mit der Stadtmeisterschaft im Vorfeld der „Beach Boule Open“ bei eben dieser herumspreche – und die Resonanz dann im nächsten Jahr deutlich größer ist. Schließlich ist die „Stadtmeisterschaft“ nicht als Konkurrenz, sondern zum Einen als Wiederbelebung des durch Corona gebeutelten Mannschaftssports gedacht sowie die weiteren vom Boule-Verein geplanten und wegen Corona ausgefallenen Turniere.

Bei der Auswertung wurde auch schon mal eifrig diskutiert.

Bei der Auswertung wurde auch schon mal eifrig diskutiert. | Foto: Claudia Ludewig

Auch habe man die Hoffnung, dass einige Hobbyspieler die Möglichkeit zur Vorbereitung und zum Training auf dem bestens ausgestatteten Vereinsgelände an der Werthmühlenstraße 54 nutzen: Montags bis freitags wird auf den Plätzen trainiert (Gäste sind herzlich willkommen); außerdem verfügt der Verein sogar über eine kleine Halle für den Winter – Jahreszeiten abhängig wie am Beach oder im Laggenbecker Freibad sei man hier also nicht.

Aufgrund der geringen Anmeldezahlen wurde diesmal „jeder gegen jeden“ gespielt. 30 Minuten betrug die Spielzeit, dazu kam eine Zusatzaufnahme.

Unterstützung bekam der Boule-Verein auch vom Stadtmarketing – und natürlich aus den eigenen Reihen: Zwar hatte Manfred Krönke den zündenden Einfall („da hatte ich die Idee, dann machst du mal ein Turnier für Amateurspieler“), doch mussten Startgebühren eingetrieben (10 Euro pro Team), Flyer verteilt, die Plätze vorbereitet, Pokale, Kohle und Grillwürstchen besorgt werden und vieles mehr. Insgesamt war es dann aber doch ein kleiner Erfolg für den Verein: Das Wetter spielte mit, und die Anwesenden hatten viel Spaß und die Möglichkeit zum Austausch mit Gleichgesinnten.

Alle drei Siegermannschaften spendeten ihren Gewinn für den Bouleverein.

Von Claudia Ludewig
Ibbenbüren · Montag, 16.05.2022 – 16:33 Uhr

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